Turnier 2010 - 13.-15. August

PlazierungSpielerPunkteTurnier 2010
Bild: Turnier 2010
1. Easy 66
2. Dr. Bene 60
3. Migo 58
4. Hans 55
5. Dr. Suppe 51
6. Malte 48
7. Steckerl 47
8. Kurti 46
9. Lu 45
10. Killi 40
11. Ola 37
12. Helmet 36
13. Foffi 36

Cupwinnerhymne

mit 66 Punkten
da hole ich den Cup

mit 66 Punkten
häng ich Euch alle ab

mit 66 Punkten
da hole ich den Cup

mit sechsundsechziiiiiig
Punkten mach ich Euch alle nass!

Spielbericht 2010

Das 2010er Championat in Hölzlers bei Buchenberg bei Kempten im Allgäu hat es wieder einmal gezeigt: Konstanz führt letzten Endes zum Ziel.

Bei leicht reduzierter Stammbesetzung (12 Teilnehmer diesmal + Wildcard-Ola aus Schweden - ein Novum, wurde doch erstmals mit internationaler Besetzung gefightet - macht zusammen 13 hoch motivierte Croquetten) konnte ein dennoch recht ansprechendes und auch anspruchsvolles Turnier durchgeführt werden.

Gespielt wurden - ebenfalls ein Novum - am Samstag 7 Runden, ein neuer Rekord.

Zum einen ist dies der inzwischen hohen Leistungsdichte zuzuschreiben - es gab kein einziges halb- bis einstündiges Gerangel um den letzten und den vorletzten Platz in den einzelnen Runden. Zum anderen war eine mittlerweile disziplinierte Parcoursteckroutine bei allen Teilnehmern zu beobachten (incl. Zeitbedarfsabschätzung) und es konnten durch zügige Grill- und Essgeschwindigkeit die Pausenzeiten erheblich verkürzt werden, die gute Ausnutzung des Tageslichts trug ein weiteres zum Erreichen dieses Rekordes bei.

Ursache des letzten Aspekts ist wohl der neue Trend unter den Leistungsträgern dieser Sportart, die Siegchancen für den nächsten Tag durch frühe Bettruhe (22.30 !!! bei manchen, spätestens jedoch 24.00 Uhr bei den allermeisten) zu erhöhen. Ebenso war leicht gemäßigtes Hopfendoping festzustellen, nur der alte (junge) Schwede machte da eine Ausnahme und bewies Trinkfestigkeit wie unsereneins in jungen Jahren. Ganz auf leistungsfördernde Mittelchen verzichtet hat zwar keiner, doch war dies auch nicht anders zu erwarten, man trifft sich halt nur einmal im Jahr zu dieser großartigen Veranstaltung.

So ging es Samstag morgen ziemlich unverpeilt an den Start und am Abend lag überraschenderweise unser Häns, der eigentlich Hugo Sanchez heißt, ganz weit vorne im Feld und es wurde bereits gemunkelt, dass er selbst diesmal den Cup in die Oberpfalz und damit ins schöne Regensburg holen würde.

Wie dem auch sei, auch der Easy hatte samstäglich mit guter Konstanz gespielt und war regelmäßig in den vorderen Rängen gelandet und nur einmal als vorletzter ins Ziel gelangt, so dass es am Sonntag in den letzten 2 Runden zu einer Entscheidung zwischen lediglich 3 weiter vorne Angesiedelten kam: Häns, Dokter Bene und Easy.

Andere zuvor hoch gehandelte Favoriten und mehrmalige Cupgewinner wie KurtLiebi und Malte waren doch das eine oder andere Mal extrem durchgereicht worden, so dass sie zur Überraschung aller am Sonntag aussichtslos zurücklagen. Ob es an mangelnder Motivation gelegen hat, oder zuviel Streß durch Beruf oder Kinderschar, konnte letztlich so genau nicht mehr ermittelt werden.

Sieger
Bild: Die Sieger

Easy, schon mit dem Gesamtsieg vor Augen, wollte eigentlich am Sonntag zunächst etwas verhaltener angehen, um nicht den Spielbericht schreiben zu müssen. Auch auf Turnierausrichten im nächsten Jahr hatte er keinen Bock, diesen Ball wollte er lieber seinem Freund Häns zuspielen, der angesichts seiner herrausragenden Samstagsleistung den Turniersieg auch durchaus verdient gehabt hätte.

Doch Häns entwickelte am Sonntag ein ausgesprochen miserables Spiel - auch hier weiß man nicht so genau, woran's gelegen hat –- und so konnte Easy gar nicht anders, als sich noch einmal ein klein wenig anzustrengen. Daß nämlich Frau Dokter Benedicter den Cup zum 5ten mal gewinnt, das war in Easys Augen dann doch nicht tolerierbar und ein schöner, traumwandlerisch sicherer Lupfer in die Wassertonne im zweiten Versuch beendete dann ein fast schon souverän geführtes Turnier.

Den Herbergseltern Mario und Kathleen sei an dieser Stelle aufs herzlichste gedankt, dass wir die Infrastruktur ihrer Nebenerwerbsgastwirtschaft nutzen konnten, das Freigelände erwies sich als gerade noch ausreichend groß, von der Bademöglichkeit in der Regentonne machte jedoch außer Easy keiner Gebrauch. Lagerfeuerromantik kam nur am ersten Abend auf, am zweiten pisste es in schönster Allgäumanier und die Weicheifraktion ist dann schnell in den Schuppen umgezogen, so dass letztlich alle dort landen, um den alljährlichen Erfahrungsaustausch in gemeinsamer Runde zu vollziehen.

Daß man in Schweden auch mit Staubsaugern erotische Beziehungen pflegt, war uns Kontinentlandratten neu, sowohl penetrierend als auch rektal hat das hierzulande wohl noch keiner ausprobiert, aber es kann auch sein, dass ein promille- und sprachbedingtes Mißverständniß vorliegt und mit Staubsauger die rotgezopfte Pippi Viktualia aus dem Nachbardorf von Lönneberga gemeint war.

Des weiteren bleibt noch zu vermelden, dass der Easy nicht nur das Turnier sondern auch die Wette gegen Ola (und Lu) gewonnen hat. Da Easy eigentlich NIE wettet, ja nicht mal Lotto spielt, was ihn mittlerweile in den Offenbarungseid gegenüber dem Jobcenter getrieben hat, ist es nicht verwunderlich, dass er seiner Sache ziemlich sicher war und es sei an dieser Stelle vermeldet, dass die Hitliste der besten reziproken Ohmwerte (sprich höchste elektrische Leitfähigkeit) von folgenden Elementen angeführt wird:


Elektrische Leitfähigkeit ausgewählter Materialien bei einer Temperatur von 300 K (circa 27°C), Quelle: Wikipedia, 2010

MaterialS/m (Siemens pro Meter)
SilberAgMetall61,39 * 10^6
KupferCuMetall58,0 * 10^6
GoldAuMetall44.0 * 10^6


Tja Ola, jetzt müsstest Du eigentlich dem Easy im nächsten Jahr das Bier spendieren, aber der beharrt nicht unbedingt darauf. Alternativ, wenn Dir die Kosten für das Bier als zu hoch erscheinen, kannst Du nächstes Mal auch so ca. 12 bis 14 gotländische Staubsaugerinnen mit zum Turnier bringen.

Herbergseltern
Bild: Die Herbergseltern

Im Verlauf der Spielberichtserstellung wurde auch noch eine umfangreiche Internetrecherche angestellt um endlich Klarheit in die Frage zu bringen, wo denn die maximal mögliche Speicherdichte bei einem Siliziumchip liegt.
Nach einer Quelle der TU Berlin sind theoretisch maximal 19,375 Gbyte/cm2 atomar möglich.
Nach einer anderen Quelle sind derzeit maximal realisiert: 3,472 Gbyte/cm2. Dies jedoch nicht auf einem Siliziumchip, sondern mit Platin/PZT/Platin-Nano-Kondensatoren (PZT=Blei-Zirkon-Titanat). Die einzelnen Speicherpunkte haben hier einen Abstand von 60nm. Da die Atomradien aller Elemente bei ± 1 Angström = 0,1nm liegen, muß man bei einer Strecke von 60nm mit mehr oder weniger 300 Atomen rechnen (Atomradius Si = 110 pm = 1,1 Angström >>> Atomdurchmesser Si = 2,2 Angström).
Gängige auf Silizium basierende NAND-Flashspeicher der neuesten Generation arbeiten mit Strukturbreiten von 25 nm, teilweise auch mit 20nm. Doch scheint der Terminus "Strukturbreite" nicht gleichzusetzen sein mit "Abstand der Speicherpunkte", weil dann müsste ein NAND-Flash ja wesentlich höhere Speicherdichte haben als ein Pt/PZT/Pt-Nanokondensator. Eine befriedigende Antwort darauf konnte bisher vom Meister noch nicht gefunden werden.
Außerdem hat der Cupwinner höchstselbst errechnet, dass in einem Kubikzentimeter Reinstsilizium so ziemlich genau 5 * 10^22 Si-Atome stecken, was dann auch geklärt wäre. Wen es noch genauer interessiert, der kann beim Easy ein 10seitiges Dokument anfordern, wo noch weitere Quellen genannt werden und 2 Abende Kontrollrechnungen zum Thema enthalten sind.(nk)