16.International Extreme Croquet Tournament 18.-20.07.2014

PlazierungSpielerPunkteTurnier 2014
Bild: Turnier 2014
1. Kurti 74
2. Bernhard 58
3. Malte 57
4. Killi 55
4. Migo 55
6. Steckerl 53
7. Easy 48
8. Ola 47
9. Lu 41
10. Dr. Suppe 38
11. Helmet 36
12. Hans 34

Spielbericht 2014

Wie mich Sportskamerad Hans-Georg wissen ließ: unser 25. Turnier. Das 16., bei dem der Dr. Suppe – Croquet – Gedächtnis – Pokal ausgespielt wurde. Damals, back in 1990, gab es keine Hightechzelte, Autoschläfer oder Wohnmobile, da lag man einfach neben dem Feuer. Wer sich als Weichei bezeichnen lassen wollte, hatte einen Schlafsack. Wer als Schwuchtel, eine Isomatte. Der sportliche Ehrgeiz hielt sich in Grenzen, das systematische Doping stand im Vordergrund. Viele, die damals schon die Keule schwangen (HGR, Killi, Dr. Suppe, Malte, etc.) sitzen heute noch am Feuerchen und lauschen Easy's Ausführungen zu wunderschönen Themen wie: „Strom in Bürgerhand“ oder „Wie wird man SPD Stammwähler, ohne die Partei zu wählen?“. Vieles haben wir gelernt (und Einiges wieder vergessen). Danke, Easy. Dieses Jahr im gepflegten Mittelfeld, Platz 7. Trotz des absoluten Kaiserwetters im schönen Otterbachtal, blieben einige Plätze leer: die große, alte Dame des Croquetsports Dr. Baudick, alias Bene, der im Januar die Teilnahme noch per Handschlag versprochen hatte, konnte sich nicht von seiner Baustelle losreißen. Schade. Früher galt das Händchenreichen unter Männern noch etwas. Wir sind enttäuscht.

Letzter Tag
Bild: Müde Knochen bei den letzten Innings

Foffi, Tom & Marci mussten leider familiären, bzw. beruflichen Verpflichtungen nachkommen. Wir hoffen aufs nächste Jahr. Was sich bei Einigen, trotz vieler Neuerungen im Equipmentbereich (Hamburger Modell, Bernhard's Hammer oder das B & K Modell), nicht geändert hat, ist das Sportgerät, siehe Hans-Georg (Platz 12 = Schlusslicht), der nun doch ein Upgrade in Erwägung zieht.

Sorge bereitet uns Croquette Killi (Willi), der sich mit seinem Klumpfuß durchs Turnier biss. Es wurde schon überlegt, ihm den AFO-Bonus (Auge, Fuß, Ohr) von +5 Punkten zu gewähren. Den er dann aber durch eine famose Leistung (geteilter Platz 4 zusammen mit Migo) gar nicht nötig hatte. Respekt & Anerkennung.

Nach vielen Jahren des Widerstandes und des Keifens hat sich der Flipperkönig von Kösching endlich mit den Regeln des fairen Croquetsports angefreundet und beginnt die Schönheit des sauberen Croquet zu schätzen. Ein perfekter Turnierstart mit 2 Zehnern, dann ein böser Handicapspieler (Lu / am Ende Platz 9) und Malte begann mit sich und der Welt zu hadern (Schlägerschmeissen, usw.). Mental der Situation nicht wirklich gewachsen (Platz 3). Ich empfehle: „Kung Fu Panda II“. Da geht es um inneren Frieden, der fehlt zum nächsten Cup.

Wie immer mit der Pharaonen-Technik unterwegs, der z. Z. einzige, potentielle Siegspieler der „Regensburger Fraktion“: Steckerl. Sehr solide bis zur letzten Runde, statt dem angestrebten Stockerl, durchgereicht, nur Platz 6. Endlich wieder im Wettbewerb, Helmet „the Undertaker“. Danke für die ausführliche Beschreibung des Bestattergewerbes. Wir können die nächsten 2 Wochen kein Auge zumachen. Platz 11.

Der Mann, der die ganze Veranstaltung „International“ machte, Ola, unser Schwede, hatte auch Schwierigkeiten sein Spiel zu stabilisieren. Mal top, dann wieder flop. Platz 8.

Der „Urvater“ des grünen Sports, Dr. Norbert Helmut Alfred Suppe mit dem Langen, spielte 4 Runden lang wie der Deutsche Weltmeister, nur um dann auf das Niveau der Fidschi-Inseln zurückzufallen. Bitter. Platz 10.

Pokal
Bild: Das begehrte Stück. Und der Pokal.

Die Münchner Fahrgemeinschaft Bernhard / Kurt traf schon 2 Stunden vor allen anderen ein, d.h. gefühlte 5 Halbe Vorsprung. Das zahlte sich aus. Bernhard fiel um ca. 19.00 ins Koma und konnte sich 14 Stunden lang ausschlafen. Startete langsam ins Turnier, steigerte sich kontinuierlich, um dann den Chinesen in der letzten Runde noch abzufangen. Perfekte Planung = Platz 2. Und ich konnte meinen Alkoholpegel, den ich seit Beginn der Fußball-WM auf einem konstanten Level pflege, optimal halten. Bierruhe (innerer Friede, siehe „Kung Fu Panda“). Einfaches, ruhiges Spiel, Konzentration auf die Technik. Platz an der Sonne. 16 Punkte Vorsprung. 4 Sterne.

Fazit: das Otterbachtal, das Bruckhäusl mit der Familie König, der kostengünstige, gemähte Platz mit dem Otterbach zur Bierkühlung, Feuerholz im Wald, abwechslungsreiches Geläuf, die Abgeschiedenheit, usw. ergeben perfekte Voraussetzungen für unseren anspruchsvollen Sport. Es macht keinen Sinn, jedes Jahr nach einem neuen Platz zu schreien, es wird kaum einen Besseren geben. Falls keine Vorschläge kommen, werde ich ihn für nächstes Jahr wieder buchen. Ich freu mich schon drauf.(kl)