17. International Extreme Croquet Tournament 10.-12.07.2015

PlazierungSpielerPunkteTurnier 2015
Bild: Turnier 2015
1. Kurti 70
2. Bernhard 67
3. Killian 63
4. Marc 61
5. Bene 57
6. Dr. Suppe 56
7. Christian 53
8. Helmet 51
9. Malte 49
9. Helmut 49
11. Hans 43
11. Tom 43
13. Lu 42
13. Foffi 42
15. Killi 37
16. Easy 29

Spielbericht 2015 - Unter Bremsen

Zum 17. Mal fand die ECCC statt. Sehr schön: mit 16 Teilnehmer erstaunlich gut besetzt. Nicht so schön: einige Sportler sind völlig außer Form. Eine Einzelkritik.

Easy: Gesegnet mit einem genialen Croquetschwung übertreibt er das Doping nun masslos. Kreuzt das Einatmen von hypnotischen Kräuterdämpfen jetzt mit lauwarmen „Goißn“. Das führt zu wabbligen Treibschlägen und schlampiger Vorbereitung. Sehr schön: erzählt immer noch die haarsträubend-grusligsten „Berliner Geschichten“. Schade, dass man sich nicht alle merken kann.

Perspektive: Ist und bleibt unser weltbester Nobbi. Tendenz: Gärtner.

Killi„Magic Eye“: Leider mit keinerlei Schwüngen gesegnet. Dafür Rekordteilnehmer. Beißt sich tapfer, trotz multipler körperlicher Gebrechen, durch jedes Turnier.. Sehr schön: stabiles Kampfgewicht, Designerschläger, trendige Frisur. Nicht so schön: seit nicht mehr mit der Tochter am „Sandy Beach“ geübt wird, geht die Form völlig den Bach runter.

Perspektive: Es geht leider so weiter. Nicht aufgeben.

Killi
Bild: Extremes Krocket (nasse Hausfrau)

Lu: Müsste jetzt endlich mal seine „Indische Croquetmatura“ vorzeigen! Allmählich könnte man glauben, dass da geflunkert wird. Der weiße Handschuh ist auch schon ziemlich abgewichst. Ab und zu ein Sonnenstrahl im Spiel des Dilldappen, dann wieder ein stundenlanges Tief. Hat seine innere Mitte noch nicht gefunden. Sollte vielleicht keine Kühe essen. Empfehle eine lauwarme „Goiß“.

Perspektive: Neuer Handschuh & Koreamass. Im nächsten Jahr einstellig.

Foffi: Wenn man genau hinschaut, der Einzige, der während des Schlages das Gesäß leicht anhebt. Früher als „Arschhebetechnik“ berühmt, dann in Vergessenheit geraten. Zu sehr aufs Regelwerk konzentriert: „Was wäre wenn, die Kugel von hinten durchs Tor geht und der Spieler gleichzeitig von einer Bremse gestochen wird. Gibt’s dann Elfmeter?“ Ein ehemaliger Champion.

Perspektive: Bei Fokussierung auf den Sport mit Luft nach oben. Trepperl eher nicht.

Hugo: Würde dieser Sport auf Zeit gespielt, es gäbe nur einen Sieger: HGR! Mr. Puls haut die Dinger durch die Törchen, wie Jean-Luc Picard im Anflug aufs schwarze Loch. Einmal im „Flow“, Weltklasse! Meistens allerdings Kreisklasse. Sollte seine Ernährung noch einmal überdenken. Eine Zucchini ersetzt keinen Schweinehals!

Perspektive: Ernährungsberater für Tom & Killi.

Tom: Einer der Altvorderen des grünen Sports. Das Equipment sollte dem Athletenkörper angepasst werden! Ein LKW kann auch nicht mit Go-Kart-Reifen fahren. Da muss schweres Gerät her! Für einen ehemaligen Schreiner durchaus machbar (siehe Bernhards Monster). Ernährungstechnisch sollte ein Gespräch mit Hr. Reicherzer ins Auge gefasst werden.

Perspektive: Wenn mal Mayer auf dem Pokal steht, dann ist eher Killian schuld (sorry).

Bene: Nach 4-jähriger Abstinenz fehlt noch die Konstanz. Hat alles was eine hervorragende Croquette braucht. Ganz stark in gesundheitlichen Fragen. Ein weißes Köfferchen und eine „Schwesterntracht“ und fertig wäre der „Müller-Wohlfahrt“ der internationalen Croquetszene. Sollte bei Herrn L. demnächst eine Prostataabtastung durchführen. Wir schauen auch weg.

Perspektive: Schmutzige Finger & Stockerl im nächsten Jahr.

Malte: Wünscht sich eigentlich eine „Rektaluntersuchung“ von Dr. Baudick. Weiß es nur noch nicht! Würde sein Spiel mit Sicherheit auf ein anderes Level heben. Muss sich psychisch endlich vom „Heberle“ trennen, sonst wird sich sein Croquet nicht verbessern. Man kann sich nicht in den alten Lorbeeren suhlen. Der Blick muss nach vorne gehen. Ein gemeinsames Nacktbad mit dem Berliner Facilitymanager wäre auch hilfreich.

Perspektive: Schmerzen im Analbereich sicher und Stockerlplatz unsicher.

Helmut: Ein seltener Gast. Konnte die Hinrunde überragend gestalten (2./3./2./2.) nur um dann extrem nachzulassen (6./8./4./8.). Da muss Kondition gebolzt werden! Könnte Malte & Easy im Bach Gesellschaft leisten und sollte das Dopingkonzept überdenken. Sehr schön: hat die Anreise verkürzt. Einer regelmäßigen Teilnahme steht also nichts im Wege.

Perspektive: Auto statt Motorrad. Sicherer Platz auf der Bierbank.

Helmet: Macht vieles richtig. Es fehlt der Ausreisser nach oben. Mehr Risiko! Auch ganz stark nach dem ersten Tag (4. geteilt mit Dr. Suppe). Zweiter Tag zum Vergessen. Wie der Namensvetter ein Augenmerk auf die Kondition, auch mental. Coolness sollte aufgrund des Berufes nicht das Problem sein. Sehr schön: das selbstgebraute Ale. Weiter so!

Perspektive: Braumeister bei T & T.

Christian: Zu sehr auf die überaus riskante Pharaonentechnik fixiert und der Schlägerwechsel in den Highendbereich hat sich nicht ausgezahlt. Das Spiel muss etwas variabler aufgestellt sein. Sollten versuchen einen Dentisten für unseren Sport zu begeistern, der bei Steckerl die Notversorgung übernehmen kann, falls die ägyptische Technik mal schiefgeht.

Perspektive: die dritten Zähne kommen früher, als man denkt!

Dr. Suppe: Er kann es doch! Nach dem ersten Tag Platz 4.!!! Wahnsinn! Sollte immer Ramazotti am Mann haben! Vielleicht fehlt nur ein bisschen Zitrone und Eis zum Sieg! Aber im Ernst: sollte unser verehrter Herr Doktor jemals, den von ihm selbst gestifteten Pokal mit ins Allgäu nehmen, muss viel zusammen kommen. Wir wünschen es ihm.

Perspektive: Nackt im Bach mit den anderen Zipfeln.

15
Bild: Bernhard geht's an

Marci: Einer der weltbesten TT-Spieler kann mit Bällen umgehen. Ganz klar! Hatte auch einen ganz miserablen Sonntag. Könnte sein, dass die Chemie mit den Mitspielern da nicht optimal war. Beste Hausfrau auf der Tour! Was dem Steckerl der Ramses, ist dem Marci die Mutter Beimer!

Perspektive: Pokalsieg ist immer drin.

Killian: Nachwuchsspieler mit enormen Potenzial. Bereits mit ausgeklügeltem Dopingkonzept ausgestattet. Dem Naturtalent beim Vollstrecken, fehlt bei der Vorbereitung noch das nötige „Händchen“. Vorsicht: das zweite Jahr wird immer schwerer. Muss bei der Ernährung aufpassen und ab und zu auf die 2. Portion Kässpatzen verzichten.

Perspektive: bestes Ergebnis der Familie Mayer (äh, hat er ja schon!).

Bernhard: Alles in Ordnung. Nur haarscharf am ersten Sieg vorbeigeschrammt. Seit Jahren konstant gutes Croquet. Exzellente Ernährung. Zügige Getränkeaufnahme. Ausreichend Schlaf. Ausgereifte Körperhygiene (Campingdusche). Auf dem Weg zur absoluten Spitze (wie die Eintracht).

Perspektive: Demnächst Gravur.

Der „Pächter“: War anfangs etwas ungehalten und schwer verständlich. Oberpfälzerte von „Überwachungssatelliten und Geldstrafen (di zoi I ned)“. Hätte beinahe unsere schöne Sportveranstaltung mit seinem Mähdrescher rasiert. Wollte uns erst zerhäckseln und dann selber auf die Kugeln dreschen. Konnte mit Easy's einfühlsamen Worten und einem Freibier besänftigt werden.

Perspektive: „Im nächsten Jahr nicht mehr Pächter!“ (Fr. König am Sonntag)