Liebe Sportskanonen,

Als Dr. Suppe alias Dr. Gurke unlängst in München gastierte (bei der abendlichen Sitzung waren auch noch K., L. und M. anwesend), kam außer den Bedenken, was eine fachgemäße Ausrichtung unseres diesjährigen Turniers betrifft, auch noch ein weiteres Problem zur Sprache.

AusschussJahrelang bekannt, bis jetzt totgeschwiegen: die Unannehmlichkeiten beim nächtlichen Wasserlassen. Nach einigen Bierchen stolpert man nachts ins Zelt (bzw. Auto), mümmelt sich gemütlich in seinen Schlafsack und fällt meist sofort ins Koma, nur um dann ein paar Stunden später (während der REM-Phase) durch unglaublichen Blasendruck wieder geweckt zu werden. Man wälzt sich hin und her in der irrigen Meinung, wieder einschlafen zu können. Irgendwann hat man die Sinnlosigkeit des Unterfangens eingesehen und beginnt fluchend seine Schuhe zu suchen. Meist eiert man sogar barfuß durch die Nacht. Läuft durch taufeuchtes Gras, tritt auf Tannenzweige und Brennesseln, pisst sich auf die Füße und klettert wieder mit eiskalten Latschen in seinen Schlafsack. Das Einschlafen fällt schwer. Am nächsten Tag ist man übernächtigt, die Form ist weg, man trifft die einfachsten Törchen nicht mehr. Irgendeine andere Flasche trägt den Dr.Suppe-Croquet-Gedächtnis-Pokal nach Hause. Das muss nicht sein!

Anerkennende Fans des praktischen BehältnissesSeit Jahrtausenden kennt man schon die Bettpfanne bzw. die Urinflasche. Drückt die Blase: Schwuppdiwupp, holt man das Fläschchen herbei (natürlich mit ordentlichem Fassungsvermögen), hängt seinen alten Kameraden hinein und lässt's laufen. Schön zuschrauben, dann ist der Apparillo auch als dufte Wärmflasche zu verwenden (37 Grad!). Für Körperbewusste: Morgens ein Schlückchen aus der Pulle, das hilft bei Heuschnupfen und macht obendrein eine samtige Haut. Kein Herumwälzen und keine kalten Füße mehr. Und teuer sind die Fläschchen auch nicht.

Also, ganz einfach eine E-Mail an den Verwalter dieser Seiten und Ihr seid bald stolze Besitzer einer praktischen Urinflasche (auch anonym).(kl)